U-Wurf 2012

  • Zuchtrüde                       : “Panther“ (Import, direkt vom Hirten.)
  • Zuchthündin                   : “Nesrin“ v. Charlys Hundefarm
  • Belegt                            :  Dezember 2o11
  • Wurftag                          :  29. Januar  2o12
  • Wurfstärke                     :  8 Rüden / 4 Hündinnen
  • Geburtsgewicht             :  zw. 480 gr.  &   610 gr.
  • Abgabetermin                :   ca. April / Mai 2o12

    Weitere Daten
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  • 4. Tag
    Nach zwei schlaflosen Nächten kamen die 13 kleinen Lebewesen zwischen 10 Uhr und 15 Uhr zur Welt. Wie jedes Mal, so ist es für mich auch diesmal ein Wunder wie klaglos die Hündin diese Strapazen verkraftet und wie die kleinen Körper den Temperatursturz, von den molligen 38 Grad in Mutters Bauch auf bis zu minus 3 Grad, von jetzt auf gleich bestehen.
    Die ersten drei Tage haben die Welpen bei diesen extremen Minustemperaturen, von bis zu minus 12 Grad,  bestens gemeistert. Allerdings ist es im Wurflager auch etwas wärmer, nämlich ca. 2 Grad plus aber auch dies ist nicht gerade warm. Bedenkt man, dass in den kalten Wintermonaten ein Hund ca. ein drittel mehr Futter benötigt, dann ist es um so mehr eine enorme Leistung von “Nesrin“, dass die Welpen täglich  zwischen 40 gr. und 100 gr. zunehmen. Bei 13 Welpen macht das zusammen eine tägliche Zunahme von ca. 900 gr. Dies wird umso verwunderlicher, da eine Hündin nur 10 Zitzen hat. Das Lager und die Welpen wollen auch sauber gehalten werden. Noch wird die Darmtätigkeit der kleinen Lebewesen nur durch das Lecken der Hündin angeregt und so hat “Nesrin“ alle Pfoten voll zu tun. Ich füttere die Hündin mehrmals täglich, massiere sie, da sie die ersten Tage das Lager nicht verlässt und lege die kleineren Welpen schon mal extra an die Zitzen, damit die “Dicken“ den “Kleineren“ nicht alles wegsaugen.
  • 7. Tag Gewichte zw. 820 gr. & 1200 gr.
    Welch eine enorme Leistung von Nesrin. Alle Welpen und das Nest werden peinlichst sauber gehalten und gefressen wird für 5 Kangals; denn 13 Welpen nuckeln doch ganz schön an der "Milchbar". Vor der bitteren Kälte werden die Kleinen auch geschützt, indem Nesrin sich wie eine kleine Höhle um die Welpen legt. Panther, der Vater darf auch schon mal gucken, aber nur gucken. Die anderen Rudelmitglieder halten da noch den nötigen Abstand.
  • 12. Tag  Gewichte zw.  1120 gr. & 1640 gr.
    Augen öffnen sich.
    Temperaturen immer noch unter Null Grad.
    (13 Welpen beim Wiegen auseinander zu halten ist schon eine Aufgabe für sich.)
    Jetzt ist noch einmal eine kritische Phase, da die kleinen Partisanen langsam die Welt auch mit den Augen erkunden können und die allerersten Versuche unternommen werden, auf allen vier Pfoten zu laufen. Na Gut, es sind maximal 2 bis 3 Schritte. Aber auch die inneren Organe entwickeln sich langsam und es muss sich zeigen ob alle Welpen diesen Übergang schaffen. Ich bin da ganz zuversichtlich; denn Alle nehmen gut an Gewicht zu; wenn auch in dieser Phase etwas weniger als an den Tagen zuvor.

  • Tag 15  Gewichte zw. 1400 gr. & 1850 gr.
    Alle Welpen entwurmt.
    Kaum die Augen auf, da kann man schon auf allen Vieren versuchen die Welt zu erkunden. Auch kann man jetzt schon mal den Schlafplatz verlassen, wenn man pieseln oder größeres muss.

  • Tag 22  Gewichte zw. 1700 gr. & 2500 gr.
    Seit dem 17. Tag wird beigefüttert. Zunächst Milch mit Haferflocken, Eigelb und / oder Honig und jetzt auch schon mal, durch den Fleischwolf gedrehtes Hühnerfleisch mit Reis als Suppe. Dann stehen alle im Kreis um die Futterschüssel (eine große spanische Pfanne), schmatzen was das Zeug hält um danach den den nächst besten Bruder oder die geliebte Schwester in das Bein oder den Schwanz zu zwacken. Aber man putzt sich auch gegenseitig. Zumindest leckt man die Suppenreste beim Anderen von der Nase. Danach geht es ab ins Nest, um zu pennen. Das Laufen klappt jetzt schon so gut, dass ich schon darauf achten muss wo sich der Eine oder Andere "verstecken" will.

  • Tag 26
    So sehen die Welpen nach dem Fressen aus. Und was gibt es so im Hause Charlys Hundefarm, abgesehen von Mutters "Milchbar"? Bio Getreidebrei gekocht in Sojamilch abwechselnd mit Traubenzucker, Honig, hauseigenem Eigelb, gemahlenen Nüssen oder Mandeln, ein Schuß Sojasahne / laktosefreie Sahne oder Sojaöl.
    Langsam aber schon sehr sicher erkunden die kleinen Partisanen jetzt das weitere Umfeld und Bretter, ca. 15 cm bis 20 cm hoch stellen nicht unbedingt ein Hinderniss da, - da kann man doch drüber und schwups sind die Kleinen drüber.

  • 35. Tag Gewichte zw. 3,5 kg & 4,2 kg
    (Ich kann immer nur staunen wie aus etwas Futter die Natur kleine lebendige, lebensfrohe Wesen wachsen lässt.)
    Alle Welpen wurden geimpft und mit dem Chip versehen und zum zweiten mal entwurmt.
    13 Kangalwelpen im Haus kommen einem Partisanenangriff gleich. Da gibt es den Vorkämpfer, mutig aber nicht leichtsinnig, den Vorsichtigen, der auf schleichenden Pfoten das Territorium erkundigt, den auffällig Neugierigen, der schnell das Katzenfutter entdeckt und den, der alles dafür tut hier bleiben zu dürfen, indem er wie eine Klette an unserem Hosenbein hängt und uns schöne Augen macht.
    Ein großer Schreck waren meine Reparaturarbeiten am Hundestall. Die laute Stichsäge scheuchte alle Welpen schnell in das sichere Wurflager. (Ein gesundes Zeichen, man soll sich auch in Sicherheit bringen können.)  Aber einige vertraute Töne von mir, lockte bei den Kleinen die Neugier hervor und mit langem Hals staunten sie über die fallenden Sägespäne.

  • Tag 44 Gewichte zw. 4,0 kg. & 5,5 kg.
    Mutter Nesrin zeigt den Kleinen jetzt schon mal die Zähne, weißt sie in ihre Schranken, denn die spitzen Eckzähne schmerzen zu stark an den Zitzen. Dann geben aber nicht alle Partisanen sofort auf. Blicke wie: „Ach Mama, guck mal in meine lieben, unschuldigen Augen.“ oder der Versuch sich doch heimlich heranzuschleichen werden erst durch tiefes und ernsthaftes Knurren von Mutter Nesrin unterbunden. Dann erst liegen alle mit großen runden Blicken um  Mama herum und scheinen zu sagen: „Nagut, dann warten wir ganz lieb und brav ab.“ Da dies nun auch keinen „Milcherfolg“ bringt, beschäftigen, wir Partisanen uns halt mit anderen schönen Dingen, z.B. mit Degenharts Gummistiefel oder seiner Hose. Danach fallen dann alle in einen tiefen Schlaf, in dem von Mutters Brust geträumt wird, die Kleinen nuckeln dann im Traum,  oder sie grummeln und stöhnen und zappeln mit den Beinen, so als würden sie kämpfen oder weglaufen.

  • Tag 52
    Die heiße Schlacht um den kalten Blättermagen.
    Schon bei diesen kleinen Rackern kann man die Entschlossenheit in den Augen erkennen und es gibt schon den einen oder anderen Partisanen, der mit knurren und kleinen Atacken sein Stück Blättermagen verteidigt. Dann gibt es den, der ganz schnell sein Stück weit weg von den anderen in Sicherheit bringt. Aber es gibt auch die, die scheinbar besonnen abwarten bis sich der "Streit" etwas gelegt hat, um dann dort zu zuschlagen wo die Situation wenig Schwierigkeiten erwarten lässt. Alle 13 Racker haben aber zum Schluß ihren Teil ab bekommen und keiner ist außergewöhnlich fresch oder gar bösartig geworden.

  • Tag 62 Gewichte 7,5 & 8,5kg.
    Nun ist es so weit, die Partisanen ziehen nach und nach um. Die ersten haben ihren Umzug schon hinter sich und haben sich innerhalb eines Tages im neuen Rudel eingelebt. Zwar „tränt“ mir auch immer ein Auge beim Abschied aber die freudigen Augen der neuen Familie lassen meine „Träne“ schnell verfliegen. Große Männer erscheinen mir dann wie Kinder vor dem Weihnachtsbaum und, wer möchte anderes behaupten, so etwas sieht man nicht alle Tage.

  • 71 Tag
    Nun ist es echt ruhig geworden, denn nur 3 Partisanen treiben ihr liebevolles Unwesen zwischen den 6 großen Jungs, den Schafen, Enten, den Hühnern und natürlich uns.
    Die Reisen in das neue Zuhause nach Hamburg, Ostfriesland, Bayern, Hessen, Rheinland Pfalz, Nordrhein Westfalen, Schweiz und Österreich habe alle bestens gemeistert und von allen wird berichtet, dass das Motto der Ankunft für alle Welpen lautete: ". . ach mal wieder etwas Neues."