V -Wurf 2013

  • Zuchtrüde                       : “Panther“ (Import, direkt vom Hirten.)
  • Zuchthündin                   : “Nesrin“ v. Charlys Hundefarm
  • Belegt                            :  Juli 2o13
  • Wurftag                          :  1. Oktober 2o13
  • Wurfstärke                     :  3 Rüden / 5 Hündinnen
  • Geburtsgewicht             :  zw. 520 gr.  &   760 gr.
  • Abgabetermin                :   ca. Ende November 2o13

Gewichte 5. Woche in Geburtsreihenfolge:
H-5,3kg / H-4,5kg / R-6,3kg / H-5,4kg / H-6,0kg / R-6,4kg / R-6,6kg / H-5,8kg

Gewichte 8. Woche
Zwischen    7,8 kg   &   10 kg

Weitere Daten zum Wurf finden Sie ganz unten auf dieser Seite.


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  • Tag 4
    Auch diesmal habe ich 2 Nächte im Wurflager verbracht bevor sich "Nesrin" v. Charlys Hundefarm in der dritten Nacht zum werfen entschlossen hat. (Diesmal waren es zum Glück keine tiefen Minusgrade wie bei dem letzten Wurf. Wie angenehm!)
    Der erste Welpe kam mit etwas Mühe 19:30 Uhr zur Welt und der letzte fluschte förmlich um 1:30 Uhr auf die Welt. Und wie immer waren diese kleinen Lebewesen schon direkt nach der Geburt auf der Suche nach der Milchbar. Dies gestaltet sich aber immer etwas schwierig, da die Mutter und ich erst mal bemüht sind, die gerade geboren kleinen "Partisanen" trocken zu lecken bzw. zu rubbeln.
    Heute, am Tag 4 wiegen die Kleinen zwischen 840 gr und  1160 gr. Rechnet man das gesammte Geburtsgewicht zusammen so ergibt dies 5320 gr. und heute wiegen alle Welpen zusammen 8660 gr. Wer möchte jetzt nicht von einem Wunder reden, wenn man die Differenz von 3340 gr. sieht, die die "Partisanen", nur durch die Milch der Mutterhündin in 4 Tagen zugelegt haben? Für mich bleibt es es ein Wunder und es berührt mich jedes mal tief, wenn ich mit erleben darf wie die Mutterhündinnen alles für ihre Kleinen gibt, welches Vertrauen Nesrin zu mir hat, dass sogar die ersten Kunden mit mir zusammen ganz nah an die Welpen dürfen. (Aber nur gucken nicht berühren.)
    Vater "Panther" durfte zwar auch schon mal gucken aber er muss, im Gegensatz zu mir, den angemessenen Abstand halten.
  • Tag 11
    Gewichte zw. 1400 gr. & 1900 gr.
    Die Augen öffnen sich
    Gewichtsverdoppellung an Tag 7

    Mutter "Nesrin" nimmt sich nun auch schon mal eine Auszeit von den "Partisanen", sogar ein kleiner Spaziegang mit den anderen Rudelmitgliedern und natürlich mir ist jetzt schon mal drinn. In dieser Zeit hält Vater "Panther" oder Oma "Lolita", ganz in der Nähe vom Wurflager wache. Das "Nesrin" eine verdammt tolle, liebendswerte Mutter ist, bedarf eigentlich keiner Rede. Das Nest ist immer piko bello sauber und auch der Popo der Kleinen, wird bei der geringsten Duftveränderung, so lange geleckt, bis die Nase meldet: "Alles sauber." Denn Welpen können ihr Geschäftchen nicht alleine regeln, da braucht es schon die massierende Zungen der Mutter.
    Heute sieht man die ersten kleinen glitzernden Augenspalten am Nasenrücken. Ich nenne diese bläulich glitzernen Pünktchen, Diamanten. Ein Partisan hat seine Augen schon ein ganzes Stückchen mehr geöffnet (siehe Foto). Er hat es wohl ganz besonders eilig die Sonnenstrahlen der Welt zu entdecken.
    Ach, und das Laufen üben die Kleinen schon seit dem 7. Tag. Zwar mit auf dem Boden schleifenden Bäuchlein und eher an das Kriechen eines alten Frosche erinnernd.
  • Tag 16
    Gewichte zw. 1600 gr. & 2220 gr.
    "Zahndurchbruch"
    Alle Partisanen entwurmt
    Jetzt können die "Racker" schon echt laufen. Also ich will mal sagen, sie können eine Runde im Wurflager, auf allen vier Pfoten herumwackeln. - auf der Suche nach Mutters Milch.
    In diesem Alter überfallen die Würmer die Kleinen, was bei dem Einem oder Anderem zu leichtem Durchfall führt. So auch iin diesem Wurf. Die Entwurmung wird den Würmern den Krieg erklären und der Durchfall wird mit den Würmern die Flucht ergreifen. Dieser Wurmbefall dient als Imonisierung, wie bei uns Menschen eine Impfung. Die Abwehrkräfte der Welpen werden dadurch gestärkt. Bei den Kangalwelpen in der Türkei bedeutet der Wurmbefall auch eine ganz natürliche Auslese; denn dort wird kein Welpe entwurmt und nur der "starke" & gesunde Welpe wird diesen Wurmbefall überleben. Daher ist es für die Zucht, hier in Deutschland, extrem wichtig, dass der Züchter genügend Erfahrungen hat, um den möglichst "stärksten" Welpen / Hund zu erkennen um nur mit diesem zu züchten. Aber man erkennt, dass dies seine Grenzen hat. Daher nehme ich für meine Zucht immer Zuchtrüden, die direkt von den Hirten der Türkei kommen.
  • Tag 18
    Heute gab es den ersten Griesbrei mit Ei und etwas Honig und wie man auf den Fotos (Tag 19) sieht, war es ein wildes gematsche. Von heute auf morgen wird die Zunge nicht mehr zum "nuckeln" sondern auch zum "schlecken" genutzt.
    (Hundewelpen saugen auch nicht an der Zitze sondern massieren sie.)
  • Tag 21
    Gewichte zw. 2000 gr. & 2920 gr.
    Die Wurfecke ist direkt neben meinem Büro und wenn ich die Partisanen besuche gehe oder sie füttern möchte, dann klettere ich durch das Fenster. Beim öffnen knarrt es ein wenig und dieses Knarren können die Welpen schon jetzt gut hören und reagieren mit strecken, gähnen und fast schon vorwurfsvollem Gemecker. "Es wurde auch Zeit. Wir haben Hunger!" scheint man aus dem Gemecker entnehmen zu können. Scheinbar enttäuscht schreien sie weiter, wenn das Knarren des Fenster nur mit einem Besuch verknüpft wird und nicht mit leckerem Griesbrei. Doch lege ich mich dann zu ihnen und pfeife ganz leise, wie der Wind der durch Ritze streicht, dann hören sie ganz aufmerksam zu und ihre kleinen, kühlen Nasen stupsen an mein Gesicht. Die Neugier ist der Antrieb und treibt das Lernen an.
  • Tag 29
    Für einem Kangal typisch erwacht schon bei den Kleinen die "Spielschicht" erst so richtig in den Abendstunden. Denn es sind ja sogenannte nachtaktive Tiere und so spiele ich auch in den späten Abendstunden mit den Partisanen. So auch letzte Nacht. Wenn sich dann die Partisanen schlafen legen, nachdem auch der eine Wichtel, der in jedem Wurf etwas länger stänkert und die gerade eingeschlafenen Geschwister immer wieder aufweckt, dann wird von mir der Ausgang mit einem ca. 40 cm hohem Brett verschlossen. Dachte ich zumindest. Denn um 4 Uhr am Morgen wurde ich vom lautem Geschrei eines Welpen geweckt. Mit hohem Pulsschlag stürmte ich ins Wurflager und entdeckte, dass doch zwei dieser kleinen Wichtel es glatt geschafft haben über diese Brettermauer zu klettern.
  • Tag 33
    Zweite Entwurmung
    Gestern war der erste Tag bei uns im Haus. So als wäre es nichts besonderes, turnten die Partisanen zwischen den Füßen der Kunden, die zufällig da waren und uns herum.
  • Tag 36
    Geimpft & Gechipt
    Heute war schon ein aufregender Tag. Nach dem normalen "Frühstück" kam der Doc zum Impfen und setzte den Microchip. Kangaltypisch erschütterte das die kleinen Osmanen überhaupt nicht. Danach waren alle den ganzen Nachmittag im Haus; denn es kamen so einige Kunden, die die Rasselbande doch mal besuchen wollten bzw. um einen Partisan für sich erwählen. Die Rasselbande hat sich von der besten Seite gezeigt (danke Jungs & Mädels dafür) und die Kunden waren alle, und dass darf ich sagen, hell auf begeistert. Nur eine Wahl zu treffen, dass ist nicht ganz so einfach.
    An dieser Stelle mal ein großes DANKE SCHÖN von mir an alle Kunden, die mit viel Geduld und Zärtlichkeit den Kleinen begegnen, aber auch mit viel Verständnis auf Ihre kleinen Kangals warten.
  • Tag 40
    "Memphis" Läufigkeit geht dem Ende zu. Prima!! Denn es herrscht eine angespannte Stimmung. Die Rüden stehen unter hohem "männlichkeits Gehabe", die Hündinnen zicken miteinander und die Welpen stehen staunend daneben, "Ach, dass ist die Welt der Erwachsenen?"  scheinen sie zu denken. Und so kann ich z. Zt. nicht alle Hunde zusammen mit den Welpen lassen, zumal die Rüden (so sind sie nun mal) anderes als Windeln wechseln im Kopf oder anders wo haben.
  • Tag 49
    Alle Welpen entwurmt
    Langsam muss ich mich daran gewöhnen das die kleinen Partisanen bald in ihr neues Zuhause umziehen. Kein so schöner Gedanke aber ich weiß mit welcher Vorfreude und Sehnsucht die neuen "Chefs" auf iihr neues Familienmitglied warten und das macht mir auch ein lachendes Auge.
    Da gibt es den Rüden "Doppelkralle" - ein echter Haudegen. Wenn er kommt, dann kommt er mit der Kraft eines Kangal. Den "ohne Kralle" - er lebt unter dem Motto, "was gehen mich die anderen Kleinen an, ich bin schon Erwachsen" und gerne legt er sich allein, abseits der anderen und mault schon mal vor sich hin. Dann gibt es die "Bauernhündin", denn sie ist äußerst dunkel in der Fellfarbe und von der Masse könnte sie auch als Rüde durchgehen; die Butter lässt sie sich nicht vom Brot nehmen. Oder die Hündin "P1" (P für Prinzessin), die kleinste aber pfiffigste und mit den Augen klimpern kann sie genauso gut wie ihren Knochen verteidigen. "Weißpfote", sie weiß um ihre Schönheit aber auch um ihre Wesenskraft, legt sich aber auch schon mal, wie eine Königin etwas abseits und erscheiint dann schon recht erhaben. Aber auch "P2" hat es faust dick hinter den Ohren, auch wenn sich die "Bauernhündin" einfach mit ihrer Masse auf den Knochen legt, kann "P2" so lange stänkern und kämpfen bis sie den Knochen hat.....nicht immer.
    Allen Welpen bleibt aber eines gemeinsam, sie sind ausgeglichen, zufrieden und können soooo kuschlig sein, dass einem das Herz dahin schmelzen kann.
    Ein wieder toller Wurf!