Wurf - 2014

  • Wurftag             9. Dezember 2014
  • Abgabetermin    ca. 3. Februar 2015
  • Zuchtrüde          Panther (Import, direkt vom Hirten)
  • Zuchthündin      Nesrin v. Charlys Hundefarm
  • Wurfstärke         7 Rüden  /  5 Hüdinnen
  • Geburtsgewicht durchschnittlich 570 gr. 


Ausführliche Berichte finden Sie unterhalb der Bilder. 12kangalwelpen-03-tag 8kangalwelpen-04-tag 8kangalwelpen-05-tag 8kangalwelpen-06-tag 8kangalwelpen-07-tag 8kangalwelpen-08-tag 9kangalwelpen-09-tag 9kangalwelpen-10-tag 10kangalwelpen-11-tag 11kangalwelpen-12-tag 11kangalwelpen-13-tag 11kangalwelpen-14-tag 13kangalwelpen-15-tag 14kangalwelpen-16-tag 14kangalwelpen-17-tag 14kangalwelpen-18-tag 16kangalwelpen-19-tag 18kangalwelpen-20-tag 18kangalwelpen-21-tag 18kangalwelpen-22-tag 26kangalwelpen-24-tag 28kangalwelpen-25-tag 28kangalwelpen-26-tag 31kangalwelpen-27-tag 34kangalwelpen-28-tag 34kangalwelpen-29-tag 34kangalwelpen-30-tag 34kangalwelpen-31-tag 41kangalwelpen-32-tag 41kangalwelpen-33-tag 41kangalwelpen-34-tag 46kangalwelpen-35-tag 49kangalwelpen-36-tag 49kangalwelpen-37-tag 49kangalwelpen-38-tag 54kangalwelpen-39-tag 54kangalwelpen-40-tag 54kangalwelpen-41-tag 54kangalwelpen-42-tag 54kangalwelpen-43-tag 54kangalwelpen-44-tag 54kangalwelpen-45-tag 54kangalwelpen-46-tag 54kangalwelpen-48-tag 54kangalwelpen-49-tag 54kangalwelpen-50-tag 54kangalwelpen-51-tag 54

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  • Geburtsgewicht   570 gr.
  • Tag  3                  Ein Rüde ist für immer eingeschlafen. Wie traurig!
  • Tag  4                  760 gr.
  • Tag  8                  zw. 820 gr.  &  1100 gr.
    Das Wetter spielt überhaupt nicht mit. Es regnet ohne Ende.
    Dafür erfreuen mich aber die kleinen Racker, deren Augen noch geschlossen sind,  mit ihren allerersten Gehversuchen. Es geht schon recht wild zu, wenn alle um eine Zitze kämpfen. Nehme ich mal einen "Dicken" von der Zitze um einen "Kleineren" anzulegen; dann muss ich die Hand schützend um den "Kleinen" legen, damit der "Dicke" ihn nicht sofort wieder verdrängt. Hat sich der "Kleine" aber erst einmal fest an die Zitze "festgesaugt", dann lässt er auch nicht mehr los.
  • Tag 11
    Es ist Tag 11, der 4. Advent. Langsam öffnen sich die Augen. Wie kleine Diamenten glitzern die Augen, zwischen den Augenliedern am Nasenrücken hervor.
    Eine Kangalmutter gibt alles für die Welpen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass alles Futter für die Welpenmilch verbraucht wird; denn das Gesäuge wird immer mächtiger während sich Mamma Nesrin nur ganz wenig genehmigt.
  • Tag 12 zw. 900 gr. & 1200 Gr.
  • Tag 16               zw. 1080 gr.  &  1520 gr.
    . . . es bleibt keine andere Lösung. Ich muss die "Dicken" kurz "aussperren", damit die "Kleinen" auch etwas Zeit zum Nuckeln an Nesrins Milchbar haben. Auch musste ich die Wurfecke erweitern bzw. absichern; denn, mag es kaum glauben, die Racker haben es schon jetzt faustdick hinter den Ohren. Ein ca. 26 cm hohes Absperrbrett wird von dem einen oder anderen Racker ganz locker überwunden - auf der Suche, wie immer, nach Mama Nesrins Wärme und vor allem, ". . .ihre Milch ist doch soooo lecker".
    So beginnt mein Tag um 6 Uhr, gleich bei der Rasselbande, die ich dann am Abend gegen 11 Uhr zum letzten Mal besuche. Und wenn ich mal aufwache, schleiche ich mich zum Fenster in meinem Büro; denn dahinter ist der Hundestall mit Wurflager. Meist pennen oder nuckeln alle. (Noch!)
  • Tag 17 
    Alle Welpen und Nesrin entwurmt.
    Erste Zufütterung der Racker. Griesbrei mit Eigelb, etwas Honig und einen Tropfen Öl.
    Heute Abend erschien mir Nesrin etwas müde und tatsächlich sie hatte Fieber, 40,2°C.  Da ging mein Puls schlagartig auf 180. In einigen Zitzen hatte sich auch ein Milchstau gebildet, da Nesrin zu erschöpft war um regelmäßig die kleinen Racker zu versorgen. Nichts ist dramatischer wie eine kranke Mutterhündin. Sofort habe ich mit Homopatischen Mitteln, jede halbe Stunde eine Tablette, die ganze Nacht hindurch, meine geliebte Nesrin behandelt. Das Gesäuge gepflegt & behandelt. Sprich die Milch ab abgedrückt und mit Essigwasser und Öl die Zitzen behandelt.
    So etwas kann durchaus in der Zeit um den 17. Tag geschehen. Denn dann bildet sich bei der Hündin die Gebärmutter zurück. Ein kritischer Moment. Am Mittag des 18. Tag kam dann die Erlösung. Die Temperatur war wieder auf das gesunde Maß von 38,3°C gefallen. Aufatmen und endloses Glück.
  • Tag 18
    Wir haben minus 10°C. Wer möchte da nicht sagen, dass schon ein Kangalwelpe ein Naturwunder, ein Naturbursche ist? Auf den Fotos sieht man die Racker ganz entspannt, bei diesen minus 10°C schlafen und träumen. Denn Träumen tun die Kleinen tatsächlich. Sie strampeln, rekeln sich und knurren oder bellen im Schlaf.
  • Tag 26            zw. 2,2 kg.  &  3,0 kg.
    Heute ist der Tag wo die kleinen Racker in den "oberen Stall" klettern und dort auch das erste ausgekochte Fleisch mit Reis gefressen haben. Abends um ca. 22 Uhr werden die Kleinen dann auch noch mal richtig agil. Es sind halt Nachtaktive Tiere; denn wann kommt der Fuchs die Hühner klauen? Nicht Mittags um 12 Uhr sondern in der Nacht. Und so ist es ratsam sich gerade in den Abendstunden mit dem Kangal zu beschäftigen; dann wenn seine Arbeitsschicht beginnt. Dies schafft Vertrauen und eine enge Bindung. Ich spiele schon mit den kleinen Rackern, am Abend um 10 Uhr noch eine Runde.
  • Tag 31
    Jetzt kann man schon ein wenig die verschiedenen Charaktereigenschaften erkennen. Da gibt den Rüden, der schon so sein eigenes Ding dreht und immer und überall dabei sein will. Oder die "Vorwitznase", die noch "Schüchterne", die "Prinzipessa", so nach dem Motto, "Spieglein, Spieglein an der Wand . . ." oder die schon jetzt in sich ruhende. Ihr Motto ist wohl schon, "Ich werde ein Kangal und kein Stofftier".
    Nesrin erlaubt jetzt auch den anderen Rudelmitgliedern einen Besuch bei ihren Rackern. Der neugierige Panther tastet sich liebevoll mit seiner Nase an die Kleinen oder Oma Lolitha behütet die Welpen, wenn Mutter Nesrin mit mir eine Runde im Wald ist.
  • Tag 35
    Alle Welpen das zweite mal entwurmt und gechipt
  • Tag 41
    Jetzt werden aus den Rackern kleine Partisanen. Die Neugier treibt sie an und alles Neue muss, wenn auch mit aller Vorsicht, kontrolliert werden. Natürlich haben sie auch unsere Gute Stube kennen gelernt und die meisten Racker bzw. jetzt eher Partisanen haben auch schon ihre neue Familie kennen gelernt.
  • Tag 49
    Das Wetter ist mies. Nass, Kalt, Schneeregen und die "Partisanen" sind in ihrer Neugier und in ihrem Freiheitsdrang nicht zu stoppen. Sie wollen raus in die weite Welt. Nichts kann sie davon abhalten. Sie finden immer eine Lücke um aus dem trockenen Stall auszubrechen. Kommen sie dann doch irgendwann zurück in den Stall, dann brauche ich jede Menge Tücher um sie abzutrocknen.
  • Tag 52
    Alle Welpen das dritte mal entwurmt
    Es liegt Schnee und dass gefällt den Partisanen. Allerdings gefällt es Ihnen auch, Löcher im Zaun zu finden, die ich noch nicht kannte. Aber auch klettern fällt ihnen nicht schwer. Ist am Boden kein Durchkommen durch den Zaun, na dann klettern wir halt über das Brett, dann über die alte Wurzel und dann ab über den Zaun.